CSL 450 LE Bluetooth Headset Test


Mit dem CSL 450 LE Bluetooth Headset haben wir seit längerer Zeit wieder ein Modell vor uns, das nicht von einer über die Headset-Branche hinaus (weltweit) bekannten Firma wie Sony oder Philips kommt. Ich persönlich kannte den Hersteller überhaupt nicht, bevor ich auf das Headset gestoßen bin. Das sagt aber nichts über dessen Qualität aus – ganz im Gegensatz zu einem Bluetooth-Headset Test! In diesem Sinne Vorhang auf.

CSL 450 LE

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Verarbeitung

Wer sich den Test zum August EP 650 angesehen hat und jetzt das obige Bild vom CSL 450 LE sieht, der wird sich erstmal wundern, ob ich hier nicht das falsche Bild eingefügt habe. Keine Sorge, das habe ich gerade so noch richtig hingekriegt, das Bluetooth-Headset von August sieht nur fast genauso aus wie das Modell von CSL. Aber das ist gar nicht so schlimm, denn die Optik ist ansprechend und die Materialqualität für den Preis völlig in Ordnung. Die Bedienelemente sind an den Ohrmuscheln angebracht und lassen sich problemlos ertasten und bedienen, also erfüllen sie ihre Funktion gut. Einziges Manko ist ein fehlender Knopf zum Stummschalten des Mikros.

Sobald Du den Karton des Bluetooth-Headsets zum ersten Mal öffnest, wird Dir ein etwas unangenehmer, künstlicher Geruch entgegen kommen. Das ist völlig normal und vergeht nach einiger Zeit von ganz allein.

Der Tragekomfort ist dafür wirklich hoch. Die Ohrmuscheln schmiegen sich eng an die Ohren ohne dass sie dabei störend auf den Kopf drücken. Selbst nach längerer Benutzung habe ich mit diesen Bluetooth-Kopfhörern keine Probleme, obwohl ich gerade bei On-Ear-Kopfhörern relativ anfällig für Kopfschmerzen bin.

Audio und Sprach-Qualität

Für die Preis-Kategorie ist die Audio-Qualität des CSL 450 LE angenehm deutlich und klar. Ein kleines Problem ist, dass der Bass von Haus aus etwas zu stark ist und mitunter stört. Das lässt sich aber leicht nachjustieren und führt zu gutem Sound. Das Noise-Cancelling erfüllt dabei seinen Zweck voll und ganz und schirmt nervige Nebengeräusche wie den Motor im Auto oder Bus ab. Hier solltest Du allerdings beachten, dass der Sound recht leicht nach außen dringt. Wenn Du also nicht willst, dass der ganze Bus oder der ganze Wagon auch Freude an Deiner Musik haben, solltest Du die Lautstärke da entsprechend etwas leiser einstellen.

Was ich zum Mikrofon zu sagen habe, kannst Du Dir mittlerweile sicher fast denken. Auch das erfüllt seine Funktion gut.

Bluetooth & Sonstiges

Das erste Pairing gelingt ohne Probleme, ganz egal ob Du einen PC, ein Android-Smartphone oder ein iPhone verbinden willst. Sind die Geräte erst einmal verbunden, läuft auch alles stabil, solange Du in der Nähe vom CSL 450 LE bleibst. Die Reichweite ist nichts besonderes, aber das lässt sich für den Preis auch nicht erwarten.

CSL 450 LE (Bedienelemente)

Fazit

Tatsächlich erinnert das CSL 450 LE Bluetooth Headset im Test nicht nur optisch an das August EP 650. Sowohl die Vorteile als auch die Nachteile beider Modelle sind praktisch identisch und dementsprechend fällt auch das Urteil fast gleich aus. In Sachen Preis-Leistungsverhältnis gibt es nur wenige bessere Zwei-Ohr-over-ear-Kopfhörer, die sich via Bluetooth mit Deinen Geräten verbinden lassen. Nur der Klang, der nachjustiert werden muss, und das Fehlen einer Mikro-Stummschaltung sind echte Kritikpunkte. Dafür hat es in Sachen Tragekomfort im Vergleich zum August EP 650 die Nase vorn.

Gesamturteil: 8,5/10