Sony MDR1RBT V3.0 Test


Ein bekannter Markenname macht noch kein gutes Headset. Ist das Sony MDR1RBT trotzdem den recht hohen Preis wert? Das erfährst Du wie immer im Test!

Sony MDR1RBT

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Verarbeitung

Schon beim ersten Ansehen und Anfassen merkt man, dass die Verarbeitung des Sony MDR1RBT vermutlich kein Kritikpunkt sein wird. Das bestätigt sich sofort nach dem Aufsetzen, denn das Bluetooth-Headset sitzt nicht nur fest, sondern auch bequem. Die Polsterung von Bügel und Ohrmuscheln sind sehr weich und führen auch bei längerem Tragen nicht zum Schwitzen. Zudem ist das Headset trotz seiner Größe mit ca. 300g relativ leicht.

Die Bedienelemente sind auf beide Kopfhörer verteilt. An dem linken (keine Sorge, sie sind beschriftet) befindet sich der An-/Aus-Schalter, der außerdem zum Pairing genutzt wird. Rechts sind dann unter anderem die Lautstärkeregulierung, eine Play/Pause-Taste sowie ein Button für Sprachbefehle. Die Knöpfe sind auf dem Bild zwar nicht zu sehen, aber in der Realität trotzdem gut zu bedienen/erfühlen.

Die Akku-Laufzeit liegt bei etwa 30 (!) Stunden aktivem Gebrauchs.

Audio und Sprach-Qualität

Zum reinen Telefonieren ist das Sony MDR1RBT offensichtlich Geldverschwendung. Die große Stärke dieses Headsets ist wie bei den meisten teuren Modellen der Sound. Was die Bluetooth-Kopfhörer leisten, ist wirklich aller Ehren wert und lässt sich am besten mit dem Bose AE2W vergleichen. Um den Klang mit einem Wort zu beschreiben: grandios! Egal bei welcher Lautstärke, der Sound kann überzeugen und vermutlich schlägt sich genau diese Qualität im Preis nieder.

Es verfügt über kein zusätzliches Noise-Cancelling. Das stört allerdings wenn überhaupt in sehr lauten Umgebungen. Und ich meine wirklich laut. Praktisch nur, wenn Du als Bauarbeiter während Deiner Arbeit mit dem Presslufthammer hantierst und nebenbei Musik hören willst.

Okay, das ist etwas übertrieben, aber die Geräuschisolierung durch die Ohrmuscheln funktioniert wirklich gut. So gut, dass Du beim Telefonieren Deine eigene Stimme nicht hören wirst. Das kann zunächst etwas befremdlich wirken, ist aber letztlich nur Gewöhnungssache. Sony MDR1RBT 2

Das Mikrofon befindet sich am linken Kopfhörer und liefert einen klaren und verständlichen Output beim Gesprächspartner.

Bluetooth & Sonstiges

Das Verbinden mit Bluetooth 3.0 kompatiblen Geräten funktioniert gut. Als wäre der normale Verbindungsprozess nicht leicht genug, verfügt das Sony MDR1RBT außerdem über NFC, das letztlich nur eine alternative „leichtere“ Verbindungsmethode ist. Die Verbindung zeigt sich im Test stabil.

Fazit

Der Test fällt recht kurz aus, weil das Sony MDR1RBT einfach in jeder Kategorie überzeugt und sich nicht viel Negatives sagen lässt. Das einzige Problem, was ich mit dem Bluetooth-Headset habe, ist sein Preis. Mittlerweile ist es natürlich schon deutlich günstiger als zum Erscheinungstermin, kostet aber immer noch eine ordentliche Stange Geld.

Zum Zeitpunkt dieses Tests (Ende Februar 2015), war das Bose AE2W noch günstiger und bleibt deshalb meine Empfehlung. Wer schöne Klänge liebt, macht aber mit beiden definitiv nichts falsch.

Gesamturteil: 9,5/10